**Rhythmusgitarre Folge 8 – Akustik- & E-Gitarrenbegleitung: Basics Teil 2 **
Willkommen zu Teil 2 der Grundlagen für die Rhythmusgitarrenbegleitung! In dieser Folge konzentrieren wir uns auf effektive Aufwärmübungen, die sowohl für Akustik- als auch für E-Gitarre geeignet sind und dein Rhythmusspiel auf das nächste Level heben – legen wir los!
Meine fünf besten Aufwärmübungen für Rhythmusgitarre:
1. Die Akkordtreppe (inspiriert von Wes Montgomery) 🪜
Diese Übung ist ein echter Allrounder und stammt von Jazz-Legende Wes Montgomery. Sie bietet unglaubliche Vorteile für dein Griffbrettverständnis und deine Fingerfertigkeit.
- So funktioniert’s: Bevor du mit dem eigentlichen Spiel beginnst, wähle dir einige Akkorde aus, die dir vielleicht etwas schwerfallen. Die „Akkordtreppe“ besteht darin, diese Akkorde in einer bestimmten Reihenfolge zu spielen und dabei von einem Akkord zum nächsten zu „steigen“.
- Die 5 CAGED-Formen des C-Dur Akkords: Eine hervorragende Möglichkeit, die Akkordtreppe zu üben, ist die Verwendung der CAGED-Formen des C-Dur Akkords. Spiele die Formen C, A, G, E und D nacheinander in verschiedenen Lagen des Griffbretts. Konzentriere dich dabei auf saubere Übergänge und einen gleichmäßigen Rhythmus.
- Vorteile: Diese Übung verbessert deine Akkordwechsel, dein Griffbrettüberblick, deine Fingerkraft und deine Koordination. Sie ist ideal, um sich auf das Üben oder einen Auftritt vorzubereiten.
2. Die 5 CAGED-Formen (im Detail)
Die CAGED-Formen sind ein essentielles Werkzeug für jeden Gitarristen. Sie ermöglichen es dir, jeden Dur-Akkord (und daraus abgeleitete Akkorde wie Moll, 7 usw.) überall auf dem Griffbrett zu spielen.
- Übe die Formen: Spiele jede der fünf Formen (C, A, G, E, D) einzeln und achte auf saubere Griffe. Versuche dann, die Formen miteinander zu verbinden und fließende Übergänge zu spielen.
- Transponieren: Spiele die CAGED-Formen nicht nur für C-Dur, sondern transponiere sie in andere Tonarten. So lernst du, die Formen flexibel einzusetzen.
- Vorteile: Die CAGED-Formen verbessern dein Griffbrettverständnis enorm, erweitern deinen Akkordwortschatz und ermöglichen dir ein freieres Spiel.
3. Downpicking für Geschwindigkeit und Ausdauer ⬇️
Downpicking (nur Abschläge) ist eine wichtige Technik, besonders im Metal und Rock.
- Übe mit Riffs: Nimm dir deine Lieblingsriffs (z.B. „Master of Puppets“ von Metallica) und übe sie mit Downpicking. Beginne langsam und steigere das Tempo allmählich.
- Fokus auf den Groove: Achte nicht nur auf die Geschwindigkeit, sondern auch auf den Groove. Fühle die Akzente und versuche, einen „fetten“ Sound zu erzeugen.
- Vorteile: Downpicking verbessert deine Anschlagtechnik, deine Ausdauer und deinen Rhythmus.
4. E-Moll Pentatonik und Solospiel
Die E-Moll Pentatonik ist eine der am häufigsten verwendeten Skalen für Soli.
- Patterns üben: Lerne die verschiedenen Patterns der E-Moll Pentatonik auf dem Griffbrett.
- Tipps und Tricks: Experimentiere mit Bending, Sliding, Hammer-ons und Pull-offs, um deine Soli interessanter zu gestalten.
- Im Kontext üben: Spiele die E-Moll Pentatonik über passende Backingtracks, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden.
- Vorteile: Verbessert dein Solospiel, dein Griffbrettverständnis und dein musikalisches Gehör.
5. Synkopierte 16tel für mehr Groove
Synkopierung bedeutet, dass der Akzent auf einer normalerweise unbetonten Zählzeit liegt. Synkopierte 16tel-Noten können deinem Rhythmusspiel einen interessanten Groove verleihen.
- Übungen: Spiele einfache Rhythmuspatterns mit synkopierten 16tel-Noten. Beginne langsam und steigere das Tempo.
- Anwenden: Versuche, synkopierte 16tel in deine Rhythmusbegleitung einzubauen.
- Vorteile: Verbessert dein Timing, dein Rhythmusgefühl und deine Fähigkeit, komplexe Rhythmen zu spielen.
Zusammenfassung:
Diese fünf Aufwärmübungen sind ein hervorragender Start für jedes Üben oder jeden Auftritt. Sie decken wichtige Bereiche wie Akkordwechsel, Griffbrettverständnis, Anschlagtechnik, Solospiel und Rhythmus ab. Regelmäßiges Üben wird dir helfen, ein besserer Rhythmusgitarrist zu werden.
👉 Meine Sounds: Line 6 Presets
👉 Meine Plektren: VIP-Guitar-Plektren
Viel Spaß und viel Erfolg!
Dein Horst Keller
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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Hallo Horst ,
Habe heute die Lexion 8 durcharbeiten wollen. Kam kein ton. ging auf deine Vip-Seite
dann auf Video. Kurse – Rhytmen. Kam dann immer auf Blog. Ton ging nicht. Habe dann
direkt über Youtupe Lexion 7 durchgenommen da ich hier nochmal alles durchgehen wollte.
Ton funktionierte. Schaut noch mal nach warum der ton nicht zustande kommt.
Ach ja, Du erwähntest Rochy Galagger. Es gibt einen Gitarristen von der Gruppe „Double Vision“
http://www.the-double-vision.de. Er sieht aus wie Rochi Galagger und spielt genau so gut. Die Band spielt zu dritt. Schlagzeug,Bass, Guitarr. Höre mal rein, du wirst erstaunt sein wie der spielen kann.Sein Name ist Stephan Graf. Die Gruppe ist ca. 30 km -40 km von mir zu Hause.
Gruß von Peter.
Hallo Peter,
habe gerade Lektion 8 aber auch die Lektionen davor noch einmal angespielt.
Überall kommt der Ton!
Habe gerade keinen Plan weshalb es bei dir nicht geht!
Probiere es noch einmal aus bitte.
Gruß
Manu