Rhythmusgitarre Folge 5

Metalgitarre: Von Zeppelin über Maiden zu Metallica 🤘

Willkommen zur fünften Folge! Heute tauchen wir noch tiefer in die Welt der harten Riffs ein: Wir schauen uns 6 Basisübungen an, die dein Rhythmusspiel auf ein neues Level bringen. Danach beschäftigen wir uns mit drei einflussreichen Bands und Gitarristen, deren ikonische Riffs jeder Metal-Fan kennen sollte. Also nicht viel reden – „schwätz net, üb!“ und los geht’s!


1. Sechs Basisübungen für den fetten Metal-Sound 🔥

  1. Alternate Picking mit Palm Mute
    • Wechselschlag auf einer Saite (z. B. tiefe E-Saite).
    • Mit leichtem Palm Mute abdämpfen (Handkante an der Brücke).
    • Starte langsam und steigere das Tempo Schritt für Schritt.
  2. Wechsel zwischen Powerchords und Einzeltönen
    • Spiele einen Powerchord (zwei oder drei Finger), gefolgt von einzelnen Palm-Mute-Noten.
    • Achte darauf, dass jede Note gleichmäßig und präzise erklingt.
  3. Zweitesaitige Palm-Mute-Riffs
    • Nutze E- und A-Saite für rhythmische Riffs.
    • Experimentiere mit verschiedenen Anschlagmustern, z. B. down–down–up–downdown – down – up – down.
  4. Offene Saiten und Dämpfungen abwechseln
    • Lass die Saite einmal offen erklingen, dämpfe beim nächsten Schlag mit Palm Mute.
    • So bringst du mehr Dynamik und Intensität in dein Spiel.
  5. Achtel- und Sechzehntel-Rhythmen
    • Wechsle zwischen Achtel- und Sechzehntel-Figuren, um dein Timing zu schulen.
    • Das sorgt für Abwechslung und trainiert deine Präzision.
  6. Weite Griffe und Slides
    • Baue Slides vom 3. in den 5. Bund oder vom 5. in den 7. Bund ein.
    • Halte deine Hand locker, um schnelle Lagenwechsel zu meistern.

Diese Übungen sind einfach, aber enorm effektiv. Trainierst du sie regelmäßig, wirst du schnell merken, wie dein gesamtes Rhythmusspiel stabiler und präziser wird.


2. Drei einflussreiche Bands und ihre legendären Riffs 🎸

Led Zeppelin

  • Gitarrist: Jimmy Page
  • Typische Merkmale: Bluesige Riffs, oft kombiniert mit Powerchords und offenen Saiten.
  • Songtipp: „Whole Lotta Love“ – Paradebeispiel für markante Riffs und treibende Grooves.

👉 Jimmy Page – Gitarrenlegende


Iron Maiden

  • Gitarrist(en): Adrian Smith, Dave Murray (und zeitweise Janick Gers)
  • Typische Merkmale: Harmonische Doppel-Gitarrenläufe, „galoppierende“ Rhythmik, harte Powerchords.
  • Songtipp: „The Trooper“ – Zeigt eindrucksvoll den charakteristischen „Galopp“-Rhythmus.

👉 Steve Harris – Bass und Bandmotor bei Iron Maiden
👉 Iron Maiden Dokumentation bei Metal Hammer


Metallica

  • Gitarrist(en): James Hetfield, Kirk Hammett
  • Typische Merkmale: Präzise Downstrokes, harte Palm-Mute-Riffs, schnelle Rhythmuswechsel.
  • Songtipp: „Master of Puppets“ – Ein Lehrbuchbeispiel für mächtige Riffs und geniales Rhythmusspiel.

👉 Metallica-Special bei Gitarre & Bass


3. Die Essenz: „schwätz net, üb!“ 🤟

Nimm dir täglich Zeit, diese Basisübungen zu durchlaufen. Fokussiere dich zuerst auf ein langsames Tempo, um deine Technik zu festigen. Erst wenn du dich sicher fühlst, ziehst du das Tempo an. Hast du die Grundlagen drauf, geht’s weiter mit den legendären Riffs von Led Zeppelin, Iron Maiden und Metallica – die perfekte Gelegenheit, deinen Fortschritt direkt anzuwenden.

Viel Spaß und viel Erfolg!
Dein
Horst Keller
#Rhythmusgitarre #Gitarrelernen #MetalGitarre


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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Horst,
    Habe durch deine Kurse eine Menge an Spielerfahrung gesammelt und dazu gelernt.
    Deine Videos sind sehr von hoher Qualität. Aber was ich sagen möchte:“ Jede Lexion die du von Rhytmus jetzt bringst ergibt jede Woche etwas neues. Trainieren jedoch (z.B abdämpfen der Powerchords, schnelligkeit) muss trainiert werden. Zu Hause man braucht einige Wochen um da hinzukommen das es auch gut klingt. Meine Erfahrung , ich trainiere jeden tag 1-2 Stunden und merke , das es immer besser wird. Ich nehme mir das Video der einzelnen Lexion nochmal zur Hand und gehe es Schritt für Schritt durch. Auch mache ich immer noch deine Fingerübungen und mein trätschen der Finger ist so schon sehr gut geworden. Ich schaffe jetzt sexten und Nonen schon sehr gut, muss aber vorher die Finger warm-spielen. Dadurch, dass ich in meinen Terminkalender von Mo- Sa. einen Eintrag von 2 Stunden habe, steht der Fernseher still und meine Telefone ruhen. So komme ich dem Ziel schon etwas näher. Was schön wäre zum Abschluss Rhytmus, mal ein ganzes Solostück eines Gitarristen zu lehren und es musikalich auseinander zunehmen. Solo nach Pentatoniken, Power chords mit einbauen und welche Dur und welche Akkorde.

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